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Geschichten

Der Aufstieg in den Himmel: von der Seepromenade in die Gassen des Castello-Viertels

Es gibt diesen einen Moment, in dem man sich in Bolsena verliebt, und zwar dann, wenn man beschließt, den See hinter sich zu lassen und zur Rocca Monaldeschi hinaufzusteigen. Man schreitet über das dunkle Kopfsteinpflaster und die Steinplatten, die Zeugen jahrhundertelanger Geschichte, Päpste und Pilger waren.

Das Castello-Viertel zu betreten ist wie das Durchschreiten einer unsichtbaren Tür in die Vergangenheit. Die Gassen verengen sich, die Steinhäuser schmiegen sich aneinander, und plötzlich umgibt einen eine tiefe Stille. Ob man nun von der Piazza Monaldeschi oder vom Fuße des Burgfrieds kommt, hinter jeder Ecke verbirgt sich eine Überraschung: ein blumengeschmückter Balkon, dessen Farbenpracht sich von den grauen Mauern abhebt, eine Katze, die unter einer Bank döst, oder der Duft von Wäsche, die in den Gassen zum Trocknen aufgehängt ist.

Und dann die Rocca Monaldeschi. Imposant, streng und doch schützend. Der Aufstieg erfordert etwas Mühe, aber die Belohnung ist unbezahlbar: der Blick von der Terrasse, der See, der sich wie eine riesige Umarmung vor einem ausbreitet. Hier versteht man, dass Bolsena nicht nur Wasser ist; sie ist Fels, sie ist Erinnerung, sie ist ein mittelalterliches Herz, das noch immer kräftig schlägt.

Der Aufstieg in den Himmel: von der Seepromenade in die Gassen des Castello-Viertels

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Blick auf den Bolsenasee
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